Besuch der Delegation Lehrkräfte aus Middle und Highschool der Stadt Shanghai

Fotos: Morena Piro

 

Das Center for World Music der Uni Hildesheim führte vom 19. - 21. Oktober 2016 in Kooperation mit dem Konfuzius Institut, dem Roemer und Palizaeus Museum sowie dem Bundesverband Musikunterricht_ LV Niedersachsen eine 3-tägige Fortbildungsveranstaltung zu den Themenfeldern Musik und Kunst durch.

Inhaltlich gestaltet wurde das abwechslungsreiche Programm für den Bereich Musik von Prof. Dr. Ekkehard Mascher (Vizepräsident des BMU_LV_NI), Prof. Dr. Raimund Vogels und Dr. Michael Fuhr des Centers for World Music.

 

 

 

Morena Piro, Community Service, Center for World Music:

 

Es ist das erste Mal, dass die Stadt Shanghai ein derartiges Projekt unterstützt, bei dem die Lehrkräfte der Middle und Highschool theoretische und praktische Einblicke in die Bereiche Musik und Kunstvermittlung in Deutschland erhalten. Kulturpolitische Themen sowie die Inklusion in der Kulturvermittlung und in der Kunstvermittlung durch barrierefreie Museen waren im Roemer- und Pelizaeus-Museum ebenso Gegenstand des Programms wie Erläuterungen zum Vermittlungskonzept durch Kuratorin Dr. Andrea Nicklisch am Beispiel der aktuellen Sonderausstellung "Schätze für den Kaiser. Meisterwerke chinesischer Kunst (1368 - 1911)".

 

Der Präsident des Bundesverbands Musikunterricht, Friedrich Kampe, berichtete gemeinsam mit Schülern eines Leistungskurses Musik aus der Praxis eines Gymnasiums. Zudem besuchten die Gäste den Musikunterricht unter der Leitung der stellvertretenden Schulleiterin der Grundschule Alter Markt, Frau Agena, und Prof. Dr. Ekkehard Mascher.

 

Anschließend wurden in Vorträgen und Workshops von und mit Prof. Dr. Raimund Vogels, dem Direktor des Centers for World Music, Min Chen, einer "musik.welt"-Studierenden und der Präsidentin des Bundesverbands Musikunterricht, Gaby Grest, unterschiedliche Bildungsmethoden thematisiert und erarbeitet.

 

Den Abschluss bildet eine Einführung in die praktische Kunstvermittlung mit der Museumspädagogin Christine Kundolf-Köhler und dem Kooperationskindergarten des Museums.